Bildungsansätze
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Synthese der statistisch faßbaren demographischen Unterschiede Afrikas und
des Fernen Ostens und ihrer Auswirkungen
Tabelle 114: Demographie und Entwicklung: Afrika & Ferner Osten
Afrika
Ferner Osten
Aufbau von Binnen-
märkten
Erschwert durch
Geringe Landesbevölkerungen
(Median= 6 Mio)
Identitätskonflikte (Konsum-
muster) <- Oralliteratur <- ge-
ringe Bevölkerungsdichte
Importierte Konsummuster <-
großer Prozentsatz von im
Ausland Studierenden <- ge-
ringe Landesbevölkerungen
Infrastrukturen teuer/Kopf
durch abnehmende Dichte bei
steigender Einwohnerzahl
Erleichtert durch:
Große Landesbevölkerungen
(Median = 44,1 Mio)
Starke traditionelle Konsum-
muster durch Schriftdomi-
nanz, lange Reichstraditionen
und geringem Prozentsatz von
im Ausland Studierenden
Infrastrukturen billiger/Kopf
durch steigende Dichte bei
wachsender Einwohnerzahl
Politische Willensbil-
dung („der Sprung
vorwärts“)
Erschwert durch:
Extreme ethnische Vielfalt
(Anteil größten Volkes durch-
schnittlich 45%)
Geringe Identifikation mit
Staatswesen durch Mangel
vorkolonialer Reiche <- gerin-
ge Bevölkerungsdichte
Kommunikationsmängel durch
extremen Sprachenreichtum
(daher Kolonialsprachen als
Nationalspr.)
Erleichtert durch
Bereits weitgehend erfolgte
Völkerverschmelzung durch
lange Reichstradition (Anteil
des größten Volks durchschn.
80%)
Große Identifikation durch
weitverbreitete vorkoloniale
Vorgängerstaaten
Große lokale Sprache als Na-
tionalsprachen
Outputmaximierung
der Individuen = Ent-
fatalisierung
Gering durch starken Einfluß
von Brachfeldbau (eher Input-
minimierung)
Erheblich durch durchgehen-
den Intensivfeldbau
Entwicklung von
Händlerwesen und
Erkennen von Markt-
lücken
Gering durch zersiedelte und
autarke Lebensformen -> Do-
minanz zugewanderter Händler
Groß durch größere Bevölke-
rungsdichten und –größen mit
Spezialisierungen
Entwicklung von Handels-
mentalitäten (z.B. Chinesen)
Ressourcenschutz und
Hegegedanke; sorg-
samer Umgang mit
Ressourcen
Gering durch geringe Bevölke-
rungsdichten: Natur erholte
sich meist von selbst; Mög-
lichkeit zur Flucht (Kompensa-
tion durch weniger aufwendige
Erhaltungsformen)
Gering durch kommunalen Ei-
Größer durch zahlreiche, von
Menschen bereits verursachte
Katastrophen; mühsame In-
novationen waren wegen Be-
völkerungsdichte zum Über-
leben notwendig, da „Flucht“
nicht mehr möglich